Was Männer an Frauen hassen

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Juli 13, 2011 | Allgemein, Gut zu wissen, Liebe, Männer und Frauen, Partnerschaft

Was Männer an Frauen nervt 300x224 Was Männer an Frauen hassenFrauen und Männer sind von ihrem Wesen her unterschiedlich, das wissen wir nicht erst seit Mario Barth oder diversen Publikationen zum Thema. Am Konzept Paarbeziehung Mann-Frau oder Frau-Mann scheint dennoch etwas dran zu sein, sonst würden beide Geschlechter es nicht immer wieder miteinander versuchen, mal mehr oder weniger erfolgreich, versteht sich. Bei aller Liebe untereinander gibt es aber auch ganz bestimmte Eigenschaften, die Mann bzw. Frau auf Dauer in den Wahnsinn treiben können, typisch männlich oder typisch weiblich eben. Hier eine Liste möglicher Abtörner aus männlicher Sicht:

Was denkst du gerade? Ständiges Nachfragen, wenn der Partner einfach mal seine Ruhe haben möchte bzw. wirklich an nichts Bestimmtes denkt (sich in seiner sogenannten Nothing Box befindet), ist nicht nur auf Dauer anstrengend, sondern vor allem eins: ziemlich nervig. Genauso wie oberflächliches Geschnatter, pausenloses Gekicher mit den besten Freundinnen und Geschwafel, bei dem immer nur um den heißen Brei herumgeredet wird. Das Gleiche gilt auch dafür, Dinge bis ins kleinste Detail auszudiskutieren zu wollen, obwohl die Diskussion längst schon keinen Sinn mehr ergibt.

Nicht ohne meine Serie: Bestimmte Tage in der Woche sind für eine Reihe von Vorabendserien oder Reality / Game Shows reserviert. Soweit so gut, solange jeder das tun kann, was ihm passt, sprich wenn sie vor dem Fernseher sitzt, er aber beispielsweise mit den Kumpels einen trinken geht, Playstation zockt oder anderweitige Zerstreuung sucht. Wohnt man zusammen und sie blockiert ständig den Fernseher, fängt der Serienkonsum irgendwann an zu nerven. Vor allem, wenn man als Mann daneben sitzen soll (Kuschelfaktor!), nicht weiß worum es genau geht, ständig über die neuesten Entwicklungen der Charaktere / Teilnehmer aufgeklärt wird oder im anderen Extremfall den Mund zu halten hat, damit Frau ungestört dem Geflimmere folgen kann.

Noch fünf Minuten, ok? Der Tisch im Restaurant ist bestellt, der Film fängt jede Minute an, die Freunde sitzen schon um den Grill versammelt. Nur Mann sitzt noch gelangweilt im Auto oder läuft stoisch im Flur auf und ab, weil sie immer noch nicht fertig ist. Sitzt die Frisur endlich und ist das passende Outfit gefunden, müssen dann noch kurz bevor die Tür ins Schloss fällt die Schuhe gewechselt werden, da diese nicht zur Handtasche passen bzw. wird  der Lippenstift ein letztes Mal kontrolliert. Hat man die Hälfte der Strecke dann zurückgelegt, fällt ihr ein, dass sie etwas wichtiges vergessen hat oder sie fragt sich, ob sie das Bügel- oder Glätteisen auch wirklich ausgemacht hat.

Bin ich dick? Der Klassiker der Fragen, auf die Männer zwar eine Antwort haben, die aber eigentlich noch immer falsch rüber kommt. Dicht gefolgt von Aussagen wie „Ich habe nichts anzuziehen.“, „Bin ich hässlich?“, „Was hat sie, was ich nicht habe?“, „Findest du die andere hübscher als mich?“. Ebenfalls in diesem Zusammenhang genannt werden müssen ständige Diäten, die grundsätzlich aufgrund des latenten Hungergefühls für schlechte Laune und Eifersucht sorgen, wenn man(n) sich ein dickes Steak mit Pommes oder den XXL-Burger gönnt, während sie an ihrem Salat mit Essig- und Öldressing knabbert.

Das Naivchen spielen. Viele Frauen haben es faustdick hinter den Ohren, wenn es darum geht das zu bekommen, was sie wollen. Sie stellen sich dann einfach mal ein bisschen blöder, als sie sind und denken den Mann um den Finger wickeln zu können. In die gleiche Sparte fällt übrigens auch manipulatives oder intrigantes Verhalten, durch das ER natürlich berechtigterweise genervt ist. Wie auch dann, wenn es darum geht ihn um seine Meinung zu bitten, nur um diese dann doch nicht anzunehmen. „Du denkst doch nicht wirklich, dass diese Schuhe besser zu dem Kleid passen?“ Doch, denkt er…

Probleme heraufbeschwören wo im Zweifelsfall gar keine sind. Hauptsache aber, er bekommt das Gemeckere ab, obwohl er gerade erst seit zwei Minuten in der Tür steht, während sie gar nicht einmal genau weiß, was sie denn eigentlich genau stört. Hierunter fallen auch generelles Gezicke, launisches Verhalten, Überempfindlichkeit gegenüber allem und jedem und Genörgel wegen Kleinigkeiten. Standen die Liebessterne bisher auch ausgesprochen gut für sie und ihn, fällt bei näherer Betrachtungsweise auf, dass beide Sternzeichen doch eigentlich gar nicht so gut zusammenpassen, wie anfangs gedacht, weswegen man sich jetzt ruhig mal eine gewisse Zeit nicht sehen sollte. Das ist Blödsinn!

Shopping und Kaufsucht: Frauen lieben es zu shoppen und stundenlang in Kaufhäusern und Boutiquen nach neuen Klamotten, Schuhen oder Accesoires zu stöbern. Männer hassen es und stoßen, werden sie dazu gezwungen, große Mengen Stresshormone aus, die sie genervt und gereizt zurücklassen. Besser ist es daher, Klamotten zu kaufen, zu Hause vorzuführen und bei absoluter Horrorreaktion vielleicht besser umzutauschen, bevor sie im Schrank verstauben.

Die Lieblings-Schlabberklamotte: Natürlich ist es schön zu faulenzen und an seinem freien Tag auf der Couch zu gammeln. Vorzugsweise in den Lieblingsklamotten, die sind schließlich herrlich bequem. Wer aber ständig mit strähnigen Haaren, ausgebeulten Jogginghosen oder dem pinken Hello Kitty Schlafanzug zu Hause herumläuft, den dürfte es nicht verwundern, wenn sich dieses Bild beim Partner irgendwann einbrennt und er genervt auf den Gammellook reagiert. Sich ein bisschen für den Partner aufzuhübschen sollte auch in einer längeren Beziehung noch dazu gehören, damit die Liebe nicht irgendwann eingammelt.

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Comments (1)

 

  1. [...] um Krankheiten auszumerzen und somit zur Schaffung einer besseren Welt beizutragen. Auch das Klischee vom etwas zerstreuten und schusseligen Professor, der in seinem Arbeitsgebiet zu brillianten [...]

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