No Go’s beim Flirten im Netz

Share

Juli 14, 2011 | Dating, Flirten, Singles

No Gos beim Flirten im Netz 300x224 No Gos beim Flirten im NetzOb beim Spaziergang im Park, beim Sonnenbad im Schwimmbad, nachmittags im Café oder abends in einer Bar, ja sogar im Supermarkt, Flirten lässt sich nahezu überall bewerkstelligen. Vor allem aber im Internet, wie die Vielzahl an Flirt- und Datingcommunities im World Wide Web beweist. Und: Flirten ist schön! Besonders, wenn es ganz unerwartet „Klick“ macht und sich in aller Leichtigkeit ein Dialog entwickelt, der auf beiden Seiten zu Kribbeln im Bauch führt und Lust auf mehr macht. Damit es aber auch tatsächlich soweit kommt, lohnt es sich ein paar goldene Regeln zu beachten, um potenziellen Flirt-Fettnäpfchen aus dem Weg zu gehen. Einige absolute Flirt-No-Go’s beim Kennenlernen im Netz findest Du daher hier:

Unaufrichtigkeit
Sich selbst in ein positives Licht zu rücken, um seine Erfolgsaussichten beim Flirten im Netz zu erhöhen ist ja absolut legitim und verständlich. Allerdings sollte man beim Verfassen seines Profils und in Chatgesprächen und Mails doch vor allem eines vorherrschen lassen: Ehrlichkeit, damit sich der Gegenüber ein konkretes Bild machen kann. Bearbeitete Fotos oder Schnappschüsse von vor zehn Jahren, als man noch jung und knackig war, gehören vielleicht ins Fotoalbum, spiegeln aber nicht unbedingt die Realität wider und haben in einer Internet-Single-Community daher nichts verloren.

Genauso übrigens wie falsche oder beschönigende Profilangaben, wie nicht existierende Doktortitel, angebliche Immobilienbesitze oder inkorrekte Angaben bezüglich körperlicher Merkmale, die früher oder später doch auffliegen und den bis dato gewonnenen positiven Eindruck zunichte machen können. Blender und Lügner mag schließlich keiner, vor allem, wenn sie sich auf Kosten ehrlicher User profilieren wollen. Wie heißt es doch so schön? Kleine Fehler machen doch erst interessant.

Einfallslosigkeit
Wer in Single-Communities punkten möchte, der sollte das bedenken, was auch für das Flirten außerhalb des Internets gilt: blöde Anmachsprüche führen selten zum Ziel und stoßen eher ab, vor allem, wenn sie vulgäre oder sexuelle Anspielungen enthalten. Auch vermieden werden sollten unpersönliche und abgedroschene 08/15 Anschreiben, die man am besten irgendwo kopiert hat und nun bei mehreren Flirtanfragen gleichzeitig verwendet. Ein simples „Hallo, wie geht’s?“ wirkt auch auf Partys oder im Park alles andere als einfallsreich, so dass eine solche Nachricht oft schnell mit einem Mausklick gelöscht wird.

Stattdessen sollte eine Kontaktaufnahme per Mail auf charmante oder lustige Art und Weise Interesse erzeugen, die Individualität des Schreibers hervorheben und bestenfalls auf bestehende gemeinsame Interessen und Lebenseinstellungen verweisen, die dann den Anstoß zu weiteren Gesprächen und vielleicht einer ersten Verabredung geben sollen. Im Profil einer Person zu stöbern und nach Gemeinsamkeiten zu suchen hilft da schon ungemein. Um fehlenden Blickkontakt bzw. Gesten und Mimik zu ersetzen, hilft der Einsatz von Emoticons, um seine Nachrichten interessanter zu gestalten und Emotionen bzw. Ironie besser zu kommunizieren.

Den guten Ton vermissen lassen
Flirten im Internet soll vor allem eine Möglichkeit sein sich gegenseitig kennenzulernen. Dies bedeutet aber nicht, dass man sofort mit der Tür ins Haus fallen sollte und auf ein baldiges Treffen oder die Herausgabe der Telefonnummer pocht, da man so den Flirtpartner nur unnötig unter Druck setzt und womöglich abschreckt. Lieber ein bisschen auf die Bremse treten, sich selbst nicht so wichtig nehmen und den Anderen auch zu Wort kommen lassen, es geht hier schließlich um das Kennenlernen und sich Austauschen. So lassen sich Geheimnisse Stück für Stück entlocken und die Spannung bleibt erhalten. Vor dem Versenden der ersten Profilfotos ist es auch von Vorteil sich bereits beim Schreiben von seiner besten Seite zu zeigen und auf eine korrekte Satzstellung und Grammatik zu achten, da oft in Rechtschreibfehler alles mögliche hinein interpretiert wird, unter anderem die Höhe des IQs des Schreibers. Außerdem erleichtern Satzzeichen und Groß- und Kleinschreibung die Lektüre ungemein, gehört ja auch irgendwie zum guten Ton und man hat das Gefühl, dass man ernst genommen wird. Vulgärsprache hat im Flirtchat keinen Platz.

Der gute Eindruck kann ebenfalls schnell zunichte gemacht werden, wenn man beginnt Kontaktemails zu verschicken, nur um Ewigkeiten nichts von sich hören zu lassen. Dies ist alles andere als höflich und trägt nicht dazu bei dauerhaftes Interesse entstehen zu lassen. Dasselbe gilt natürlich auch für das Ausspionieren von Profilen, das Diskutieren über persönliche Sorgen und Probleme oder das Zuspammen mit Nachrichten, obwohl überhaupt keine Kontaktaufnahme (mehr) erwünscht ist. Interesse muss daher immer auf beiden Seiten vorhanden sein. Ist dem nicht so, hat man beim nächsten Mal vielleicht mehr Glück. Wobei sich die Chancen erhöhen, wenn man in den ersten Mails nicht sofort seine gesamte Lebensgeschichte erzählt und den Anderen somit mit Informationen erschlägt.  

Passivität
Ein Profil hochladen und nur auf eingehende Mails zu warten, ist nicht Sinn der Sache, auch wenn diese Methode bei einem interessanten Profil durchaus Erfolg haben kann. Vielmehr sollte man aber auch selbst aktiv werden und sich auf die Suche nach potentiellen (Flirt-)Partnern begeben. Ist man für Flirtversuche in der freien Wildbahn zu schüchtern, bietet das Internet die Möglichkeit, sich langsam auf eventuell unbekanntem Terrain fortzubewegen. Hier liegt dann auch der Vorteil von Single Communities gegenüber anderen Netzwerken, die gemeinsame Suche nach Liebe, Sex und / oder einer Beziehung.

 

Tags: , , ,

Comments (2)

 

  1. [...] hilft Sport sogar bei der Partnersuche, denn manche Sportarten eignen sich ganz hervorragend zum Flirten und Turteln. Welche das sind, erfährst Du [...]

  2. [...] darf. Solange die Internetverbindung steht oder der Akku mitmacht. Was sonst noch so dran ist am Online Dating bzw. welche Vorteile es bietet, verrät der folgende [...]

Leave a Reply