Hilfe beim Kater danach

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Juli 28, 2011 | Allgemein, Gut zu wissen

Hilfe gegen den Kater 300x224 Hilfe beim Kater danachGute Gründe zum Feiern und mit dem einen oder anderen Gläschen anzustoßen gibt es das ganze Jahr hindurch. Doof nur, wenn man es übertreibt und am nächsten Tag mit pochendem Schädel und schlimmeren Begleiterscheinungen aufwacht. Man hat einen Kater und fühlt sich dazu einfach nur hundeelend! Mehr als Couch und Fernsehen ist heute bestimmt nicht mehr drin, denkt sich so mancher, den die Nachwehen einer feuchtfröhlichen Nacht außer Gefecht setzen. Vielleicht können ja die folgenden Tricks dabei helfen die Katerstimmung zu vertreiben oder besser noch: gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Geheimtipp H2O
Alkohol entzieht dem Körper Wasser und Mineralstoffe, weswegen man oft mit dem berüchtigten Brand am nächsten Morgen aufwacht, der seinesgleichen sucht und stinknormales Mineralwasser zur köstlichsten Erfrischung überhaupt werden lässt. Und das am besten in rauen Mengen. Damit es gar nicht so weit kommt, solltest Du nach jedem alkoholischen Getränk daher ein großes Glas (natriumreichen) Mineralwassers folgen lassen. So wird den Abend über weniger Alk getrunken und der Körper trocknet nicht aus. So mancher Schluckspecht vertraut auch darauf noch vor dem Schlafengehen mindestens einen Liter Wasser zu trinken, um den Durst am nächsten Morgen im Zaum zu halten. Das macht dann zumindest das Zählen der Wassereinheiten zwischen den Alkoholeinheiten etwas leichter und lenkt nicht so sehr vom Trinken ab. icon wink Hilfe beim Kater danach

Honey, Baby!  
Ein Trick auf den Viele schwören, den aber nur wenige kennen ist das Essen von Honig, da die in ihm enthaltene Fruktose den Abbau des Alkohols im Körper beschleunigt. Einfach vor dem ersten Drink und auch danach noch einmal kurz am Honigglas naschen oder auf dem Weg ins Bett noch das ein oder andere Honigbrot schmieren und schon kann man dem Morgen mit mehr Gelassenheit entgegensehen. Wem Honig überhaupt nicht über die Lippen geht, der kann es alternativ auch mit Tomatensaft versuchen.

Voll fett, ey!
Eine Grundlage für etwas zu schaffen ist ja eigentlich nie verkehrt. Wer es abends ordentlich krachen lassen will, sollte daher ruhig bei fettigen Speisen wie Pizza, Lasagne, Eier- oder Nudelgerichten zugreifen. Die liegen nämlich länger im Magen und verzögern so die Aufnahme von Alkohol ins Blut. Und auch zwischendurch darf immer mal wieder an Chips und anderem Knabberkram genascht werden, damit Salzverluste frühzeitig ausgeglichen werden können. Damit sich diese Kalorienbomben nicht auf den Hüften breit machen, lohnt es sich am nächsten Tag das Abendessen wegzulassen, was viele, besonders bei fortgeschrittener Übelkeit wahrscheinlich sowieso von sich aus befolgen.

Frischluft
Glückwunsch, du hast die Taxifahrt überstanden ohne dich in den Fußraum zu übergeben und nach 15minütiger Fummelei mit den Schlüsseln stehst du auch endlich in deiner Wohnung, wo du deine Kleidung auf einem Stapel im Flur zurücklässt. Du hast es geschafft! Bevor du allerdings ins Bett stolperst lohnt es sich noch die Heizung runter zu drehen und die Fenster zu kippen bzw. kurz durchzulüften. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit in einem Pumakäfig aufzuwachen und verbessert die Sauerstoffversorgung enorm. Und auch wenn es schwer fällt, ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft sollte am Tag danach ebenfalls drin sein, denn körperliche Betätigung kurbelt den Kreislauf an. Wie auch kalt-warme Wechselduschen.

Raubtierfütterung danach
Das alles passiert natürlich nicht ohne vorher ordentlich gefrühstückt zu haben, sofern der Magen dies zulässt. Ein leichtes, aber trotzdem deftiges Frühstück mit Vollkornbrot, sauren Gurken, Rollmops und Wasser, Fruchtsaftschorlen oder Gemüsebrühe weckt die Lebensgeister, gleicht den Mineralstoffhaushalt aus und löscht den Durst. Hauptsache, es kommt Eiweiß auf den Tisch, da die in ihm enthaltenen Aminosäuren der Leber dabei helfen ihren Job zu tun. Von hart gekochten Eiern sollte man aber lieber die Finger lassen, die sind beim Katerfrühstück zu schwer verdaulich.

Dasselbe gilt für Zucker, der die Leber belastet. Für empfindliche Mägen dürfen es jetzt auch Salzstangen oder Lakritze sein. Auf Kaffee sollte wegen der zusätzlichen Entwässerung aber lieber verzichtet werden. Ebenso wie auf den Konterschoppen. Wen es ganz schlimm erwischt hat, der sollte beim nächsten Mal vielleicht auf stark zuckerhaltige und kohlensäurehaltige alkoholische Getränke verzichten, da bei ihnen der Alkohol besonders schnell ins Blut und damit in den Kopf schießt.

Ingwer und Minze
Diese Knolle hat es in sich (ätherische Öle, Vitamine und Mineralien) und so gehört Ingwer auch zu den Kater-Geheimtipps. Wer den scharfen Geschmack mag, sollte beim Trinken ein wenig Ingwer essen, vorzugsweise ungesüßt! Für diejenigen, die es stattdessen lieber ölig mögen und denen der Kater am nächsten Morgen den Kopf zu spalten droht, könnte vielleicht Pfefferminzöl Besserung herbeiführen. Verdünnt auf Stirn, Schläfen und Nacken aufgetragen wirkt es garantiert belebend und kühlend. Wem Öl pur zu ölig ist, für den gibt es in der Apotheke den Kopfschmerzstick Euminz. Wieder andere schwören aber auch auf die Brechnuss (Nux vomica genannt), von der ein paar Kügelchen vor dem Zubettgehen eingenommen werden sollten. Bei normaler Übelkeit helfen die dann auch ganz gut. 

Liegst Du eigentlich immer noch auf der Couch?

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Comments (2)

 

  1. [...] Morgen danach kommt dann aber leider oft das böse Erwachen. Teils wegen des Katers, der einen plagt und teils weil man das Gefühl hat überhaupt nicht ausgeschlafen zu sein und [...]

  2. [...] an den weiteren Weihnachtstagen als Single total langweilig werden kann, hat sich geschnitten! Die Partyszene lebt weiter und für Single ist es endlich mal, die Möglichkeit über mehrere Tage die Sau [...]

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